Das Regal in der Hand.
Vom Schaufenster zum Lesetagebuch — in einem Scan.
Orell Füssli verkauft Bücher.
Die Beziehung zur Leser:in
reisst beim Checkout ab.
Beim Klick auf „Kaufen“ endet der digitale Touchpoint. Was die Leser:in danach mit dem Buch macht — wann sie liest, was sie denkt, was als Nächstes kommt — landet entweder im Kopf oder bei Goodreads (Amazon). Beides ist für Orell Füssli unsichtbar. Beides ist für die Leser:in unbefriedigend.
Orell Füssli sieht den Kauf, nicht das Lesen. Was nach dem Checkout passiert, ist eine Blackbox — und damit jede Chance auf Re-Engagement.
Goodreads gehört Amazon, Storygraph sitzt in den USA. Wer in der Schweiz liest und trackt, füttert fremde Empfehlungsmaschinen — nicht die von Orell Füssli.
Die Online-Empfehlung von Orell Füssli kennt den letzten Kauf, nicht den letzten Lese-Eindruck. Das ist ein Bruchteil dessen, was möglich wäre.
Die emotionale Bindung an die Buchhandlung ist stark — die digitale Bindung daran schwach. Eine Brücke dazwischen fehlt.
Ein digitales Regal.
Gebaut wie ein Buch.
regal. ist die erste editorial gestaltete Lese-App aus der Schweiz. Sie respektiert das Buch als Objekt, die Leser:in als Person und die Privatsphäre als Selbstverständlichkeit. Kein Algorithmus, kein Account-Zwang, kein Tracking. Nur eine ruhige Bibliothek, die mitwächst.
Und sie ist gebaut, um angedockt zu werden — an einen Buchhandel, der das Lesen ernst nimmt.
Nicht eine Idee.
Ein Produkt.
Die App ist gebaut. Code-seitig sind alle sechs Submission-Blöcke abgeschlossen. Was hier steht, läuft heute auf einem iPhone — nicht in einer Roadmap.





Vom Schaufenster
zum Lesetagebuch.
In einem Scan.
Eine Kundin steht in der Orell-Füssli-Filiale an der Bahnhofstrasse vor einem Buch. Sie zieht das iPhone, scannt den Barcode — nicht in einer Shop-App, sondern in ihrem Lesetagebuch. Das Buch landet sekundenschnell in ihrer Bibliothek, Status „möchte ich lesen“. Von dort: im Laden mitnehmen, später bei Orell Füssli bestellen — oder einfach merken. Nichts davon ist heute möglich. Alles davon ist baubar.
Drei Sachen,
die Orell Füssli
heute nicht hat.
Klar verteilt.
Das Risiko tragen wir.
Wir bauen, Orell Füssli reviewt. Orell Füssli gibt einen begrenzten Sandbox-Zugang und eine Person aus dem Digital-Team. Wenn der Pilot zeigt, dass es funktioniert — gehen wir weiter. Wenn nicht: kein Schaden, kein Lock-in.
Fast nichts.
Und nur, wenn es funktioniert.
Das Modell ist bewusst so gebaut, dass niemand in Vorleistung geht: Die Leser:in zahlt für die Bestellfunktion nichts. Orell Füssli zahlt nichts Fixes — nur eine kleine Provision auf Bestellungen, die wirklich stattfinden.
Keine Prognose.
Eine Hypothese,
die der Pilot
testet.
Für ein neues Produkt sind Zahlen vor dem Markt geraten. Was unten steht, sind drei Szenarien zur Dimensionierung — nicht zur Bestätigung. Der Sinn des Pilots ist, die wahre Zahl zu finden.
Annahmen Q1 2027 (zwei Quartale nach Anbindung an Orell Füssli): durchschnittliche Bestellung CHF 30, Provision 5 Prozent — fällig nur auf zustande gekommene Bestellungen.
| Szenario | Aktive regal.-User | Bestellquote/Quartal | Umsatz für Orell Füssli | Provision an regal. (5 %) |
|---|---|---|---|---|
| Pessimistisch | 800 | 15 % | CHF 3'600 | CHF 180 |
| Realistisch | 2'500 | 25 % | CHF 18'750 | CHF 937.50 |
| Optimistisch | 8'000 | 35 % | CHF 84'000 | CHF 4'200 |
Submitten.
Andocken. Wachsen.


Alles lokal.
Auch für Orell Füssli.
Orell Füssli bekommt keinen Zugriff auf Kundendaten — und wir auch nicht. Die AI von regal. läuft komplett auf dem iPhone: Apple FoundationModels, iOS 26+. Kein Cloud-LLM, kein API-Provider, kein zentraler Datentopf. Was an Orell Füssli geht, ist ausschliesslich aggregiert, opt-in, anonymisiert — und nur das, was strategisch nützt.



Warum regal. × Orell Füssli
nicht kopierbar ist.
Ein Buch kauft man einmal. Eine Bibliothek begleitet ein Leben.— Kernversprechen · regal. · 2026
Das Regal in der Hand.